Einsatzstellen

lernen, anpacken, mithelfen, gestalten...


...bei deinem FÖJ-Platz in deiner Einsatzstelle. Hier verbringst du die meiste Zeit deines FÖJ.

Die Einsatzstellen werden von den Trägern ausgewählt und anerkannt, dabei achten die Träger unter anderen folgenden Qualitätskriterien (sie variieren je nach Träger):

  • ökologische Ausrichtung der Institution,
  • Vorbildcharakter im Hinblick auf eine „nachhaltige Entwicklung“,
  • kompetentes Personal zur intensiven fachlichen und pädagogischen Betreuung,
  • vielseitige Tätigkeitsfelder für eine erfahrungsreiche Gestaltung des FÖJ für Freiwillige,
  • Flexibilität beim Einsatz der Freiwilligen, um eine individuelle Ausrichtung des FÖJ im Hinblick auf Alter, Eignung und persönlichen Interessen des Freiwilligen zu ermöglichen,
  • ein geeigneter Arbeitsplatz, Arbeitsmaterialien und Arbeitskleidung für den/die Freiwillige/n.

So werden vom Träger als Einsatzstellen unter anderem Ökologische Bauernhöfe, Einrichtungen in der Umweltbildung, Naturschutzvereine und -zentren, Tierpflegeeinrichtungen, Forstbehörden, Kommunale Umweltbehörden und Umweltberatungszentren sowie Institutionen im technischen Umweltschutz (z.B. Solarvereine, Lehmbaubetriebe, Planungsbüros) zugelassen.

 

Das Spektrum an möglichen Tätigkeiten ist schon aufgrund dieser Vielfalt an Einsatzstellen sehr breit und reicht von Arten- und Biotopschutzmaßnahmen über Tätigkeiten in der ökologischen Landwirtschaft, der nachhaltigen Forstwirtschaft, der Landschaftsplanung und der Umweltpädagogik bis hin zu umweltbezogener Öffentlichkeitsarbeit.

 

Zusammen mit dir werden nach einer Einarbeitungsphase deine individuelle Ziele vereinbart, Arbeitsschwerpunkte festgelegt und ein Einsatzplan aufgestellt. Beides wird im Laufe des Jahres mit dir durchgesprochen, noch einmal überprüft und ggf. weiterentwickelt. Die in den Einsatzstellenpräsentationen aufgeführten Tätigkeitsbereiche sind als deine Einsatz-Möglichkeiten zu verstehen. An jeder Einsatzstelle gibt es für dich zum einen Routinearbeiten, die vom Betriebsablauf bestimmt werden und in denen du einbezogen wirst und zum anderen Tätigkeitsangebote, die dir eine gezielte Schwerpunktsetzung ermöglichen.

 

Es besteht für dich auch das Angebot, ein eigenständiges Projekt deiner Wahl in Angriff zu nehmen. Fachliche Hilfe kommt von den Betreuenden an der Einsatzstelle und den pädagogischen Kräften der Träger.

 

"Es gehört zu unserem Selbstverständnis unseres Betriebes, unsere ökologische Überzeugung nicht für uns zu behalten. So empfinden wir eine soziale u. ökologische Verantwortung, unsere Mitmenschen für nachhaltiges Wirtschaften zu begeistern. Bereits seit 2002 engagieren wir uns als Demonstrationsbetrieb des ökologischen Landbaus, bilden Lehrlinge zum Winzer aus und stellen zwei Plätze zum FÖJ zur Verfügung. Seit diesem Frühjahr bieten wir als Lernort-Bauernhof allgemein bildenden Schulen Unterricht in unserem Weingut zu den Themen Ökologie und gesunde Ernährung an. Für unsere Familie gewinnt der Arbeitsalltag durch das Zusammenleben und -arbeiten mit jungen Menschen enorm an Schwung. Das beste Mittel gegen Langeweile und Eintönigkeit."

 

Hans-Peter Müller, Einsatzstellenleiter Weingut Brühler Hof

 

"Wir sind FÖJ-Einsatzstelle, weil wir jungen Menschen die Möglichkeit geben möchten, sich im Rahmen der NABU-Aktivitäten in der Region Trier im Natur- und Umweltschutz, in der Umweltbildung und im NABU-Büro zu engagieren und dabei viele zusätzliche Kompetenzen zu gewinnen, die für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und die spätere berufliche Zukunft viel Erfahrung bringen."

 

Corinna Albert, NABU Regionalstelle Trier