Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Beschreibung

Nationalparkamt: Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald wurde aus vielen Naturschutzgebieten, Quellen und Bächen zusammengeführt und im März 2015 offiziell eröffnet.  Über eine Fläche von hundert  Quadratkilometern erstreckt er sich landesübergreifend von Rheinland-Pfalz bis ins Saarland. Der Nationalpark zeichnet sich durch seine unterschiedlichen Klimazonen auf engstem Raum, seine Moore und alte Buchenbestände sowie seine Waldbewohner, darunter auch die Wildkatze  aus. Auch historisch- kulturelle Plätze, wie der Keltenring sind Bestandteil des Nationalparks. Die bergige Landschaft bietet weite Blicke über den Nationalpark. Besonders reizvoll ist es zu sehen wie ein  junger Nationalpark sich von einem Wirtschaftswald mehr und mehr in Wildnis verwandelt.

Offener Kanal „naheTV“: Sich für den Naturschutz einsetzen und gleichzeitig kreativ beim Fernsehen arbeiten passt nicht zusammen? Passt doch! Mit unserem Kooperationspartner naheTV Studio Idar-Oberstein bieten wir diese spannende Kombination aus Mediengestaltung und Naturschutz jährlich ab August als FÖJ-Stelle an. Bürgerinnen und Bürger aus dem Sendegebiet haben bei naheTV die Möglichkeit kostenfrei und selbstbestimmt eigene Beiträge zu produzieren und auszustrahlen. Schwerpunkte des Programms sind insbesondere lokale und kulturelle Beiträge sowie medienpädagogische Projekte. Der nichtkommerzielle Offene Kanal ist im Kabelnetz per hbbTV in DVB-T2 und DVB-S oder per Livestream im Internet auf www.ok-nahetv.de zu empfangen. Beiträge frühere FÖJler sind auch auf dem YouTube-Kanal des Nationalparks zu finden: www.youtube.com/c/Nationalpark%20Hunsr%C3%BCck-Hochwald

Wasserzweckverband für den Landkreis Birkenfeld: Der WVZ ist ein kommunaler Wasserversorger, der die Aufgabe der Wassergewinnung, Aufbereitung und Verteilung in seinem Verbandsgebiet vornimmt. Mitglieder sind die Verbandsgemeinden Baumholder, Birkenfeld und Herrstein sowie die Stadt Idar-Oberstein.

Aufgaben und Ziele der Einsatzstelle

Nationalparkamt: Das zentrale Ziel des Nationalparks ist „Natur Natur sein lassen“. Durch die Entstehung ursprünglicher Wildnis können wertvolle Beiträge zur natürlichen Vielfalt heimischer Landschaften, Lebensräume und Arten wiederhergestellt werden. Unter Berücksichtigung des Schutzzwecks dürfen im Nationalpark wissenschaftliche Umweltbeobachtungen, naturkundliche Bildung und das Naturerlebnis der Bevölkerung auch stattfinden. Kernaufgaben des Nationalparks sind Naturschutz, naturkundliche Bildung, Besucherlenkung sowie Unterstützung der örtlichen Wirtschaft durch angepassten Tourismus.

Offener Kanal „naheTV“: Fernsehen für alle
Selbst filmen und den eigenen Beitrag im Fernsehen zeigen: Bürgermedien sind unverzichtbarer Bestandteil der lokalen Medienlandschaft. Bei „naheTV“ leisten zwei ehrenamtliche Trägervereine aus Idar-Oberstein und Bad Kreuznach dafür die Basisarbeit. Sie kümmern sich um den technischen Betrieb, stehen beratend zur Seite und organisieren gemeinsam größere Produktionen, wie Live-Übertragungen von Konzerten oder Sportereignissen. In Idar-Oberstein trifft sich wöchentlich eine Jugendredaktion. Als Lern- und Ausbildungsort sowie Treffpunkt für Medieninteressierte ist naheTV bei Jung und Alt beliebt. Das Sendeprogramm zeigt, wie bunt und vielfältig das Leben in der Region ist.

Wasserzweckverband für den Landkreis Birkenfeld: Mit dem 2018 neu errichteten „WasserWissensWerk“ hat der Zweckverband mit großer finanzieller Unterstützung des Landes eine moderne, zentrale Umweltbildungseinrichtung am Rande des Nationalparks an der Steinbachtalsperre geschaffen.
Dem Besucher werden umfangreiche Informationen rund um das Thema Trinkwasser angeboten. Hierzu stehen eine weitgehend interaktive Ausstellung sowie ein Blaues Klassenzimmer („WaterLab“) für Einzelbesucher, Gruppen, Schulklassen etc. zur Verfügung.

Einsatzkonzept/Projekt

Der Nationalpark bietet insgesamt drei Stellen an die sich wie folgt untergliedern:

Stelle 1/2:  Die Stellen bieten ein breites Spektrum von Arbeitsfeldern in denen nach Interessenslage selektiert werden kann. Man lernt die Landschaft und  die Tiere des Nationalparks kennen. Auch das Nationalparkamt gehört zum Arbeitsplatz u.a. mit folgenden Bereichen: Verwaltung, IT, Regionalentwicklung, Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Forschung, Biotop- und Wildtiermanagement. Es gibt aber auch die Möglichkeit die Ranger bei ihrer täglichen Arbeit zu begleiten.  Die Aufgabenfelder können beispielsweise so aussehen:
Nationalparkamt: Inventur; Erstellen von Umweltbildungsmaterial; Mitwirken bei Konzeption/Umsetzung des Waldschutzmanagement; Verarbeitung von Bildmaterial; Vorbereitung neuer Programme; Unterstützung bei der Betreuung der Web-Site des Nationalparks; etc.
Rangerarbeit: Moorrenaturierung; Entfichtung; Borkenkäfermonitoring,  Gebietskontrolle bezüglich der Käferbäume, des Mülls und des Wegeschutz; Rangertouren begleiten; Hüttenbelebung etc.

Kompetenzen:
- Eigenständiges Arbeiten
- Spaß an praktischer Arbeit
- Bereitschaft zu anfallender Büroarbeit
- Naturwissenschaftliche Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht notwendig
- Bereitschaft bei jedem Wetter draußen zu arbeiten
- Spaß am Umgang mit Menschen/Kindern

Stelle 3 – naheTV: Die gemeinsame FÖJ-Stelle mit naheTV bietet die Möglichkeit, sowohl das Fernsehhandwerk mit Recherche, Filmen und Schnitt als auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Nationalparkamtes intensiv kennenzulernen. Einsatzort ist deshalb jeweils zur Hälfte der Sender in Idar-Oberstein und der Nationalpark. Während des einjährigen Freiwilligendienstes werden Reportagen, Erklärvideos oder Aufzeichnungen von Veranstaltungen zu Themen rund um den Nationalpark produziert. Die Beiträge werden bei naheTV sowie auf den Kanälen des Nationalparks veröffentlicht. Der/die FÖJler*in arbeitet sowohl in größeren Projekten des Nationalparks als auch bei Produktionen bei naheTV mit oder entwickelt und realisiert eigene Ideen und Projekte. Dabei wird crossmedial journalistisch gearbeitet: Beiträge entstehen nicht nur fürs Fernsehen, sondern auch für Web- und Social-Media-Kanäle. Der/die FÖJler*in arbeitet bei medienpädagogischen Projekten mit, genauso wie bei der Planung und Durchführung von Workshops. Im Nationalpark kann sich der/die FÖJler*in auch bei Arbeitsaktion engagieren, wie zum Beispiel bei der Kontrolle von Wildtier-Lockstellen.
Wichtig sind eine große Einsatzfreude und Selbstständigkeit und natürlich die Lust, Geschichten in Filmen zu erzählen. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. naheTV bietet eine umfangreiche Einarbeitung in die Medienproduktion und ein kostenfreies Weiterbildungsprogramm zur Vertiefung der Kenntnisse.

Kompetenzen:
- Dreharbeiten in der Natur bei jedem Wetter
- Selbstständiges Arbeiten sowie Aufgeschlossenheit gegenüber Menschen
- Interesse an Medien und ihrer Wirkungsweise, Naturthemen
- Technisches Verständnis
- Freunde am Recherchieren  
- Vorkenntnisse bei Fotografie, -Recherche, Dreh und Schnittarbeiten sind hilfreich, aber nicht notwendig

Stelle 4: Diese Stelle ist eine Kooperation zwischen dem Nationalparkamt und dem Wasserzweckverband für den Landkreis Birkenfeld.
Einsatzort ist deshalb jeweils zur Hälfte das WasserWissensWerk bei Kempfeld an der Steinbachtalsperre  und der Nationalpark.

In der FÖJ-Stelle unterstützt man den Betrieb des WasserWissensWerks. Dazu gehört die Betreuung der Dauerausstellung wie auch die Mitwirkung an der Betreuung von Besuchern und Besuchergruppen. Es ermöglicht neue Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Wasserwirtschaft sowie der Umweltbildung. Es bestehen viele Freiheiten für kreative Ideen und Entwicklung von Projekten für eine möglichst hohe Besucheranzahl in der Umweltbildungseinrichtung.
In den Einsatzzeiten im Nationalpark fallen zusätzlich Arbeiten im Nationalpark an, bei denen man auch praktisch gefordert wird. Man lernt die Nationalparkarbeiten kennen und berichtet darüber hinaus davon.

Unterkunft und Verpflegung

Für die Unterkunft erhalten Freiwillige, die nicht bei den Eltern wohnen einen monatlichen Mietzuschuss. Wir sind gerne bei der Wohnungssuche behilflich.

Besonderheiten

- Ein Führerschein Klasse B ist aufgrund der beschränkten öffentlichen Verkehrsmittel  erforderlich. Fahrtkosten mit privatem Auto werden ab der Einsatzstelle (Nationalparkamt, bzw. OK-Nahe.TV/Wasserwissenswerk) erstattet. Die Nutzung eines Dienstfahrzeuges möglich, jedoch nicht für die Anfahrt vom Wohnort zur Einsatzstelle.

- Bereitschaft zu gelegentlichen Arbeiten am Wochenende gegen Freizeitausgleich

- Bei der Kooperationssstelle (OK NaheTV) ist das Mindestalter 18 Jahre , damit     auch Projekte im Schülerbereich durchgeführt werden können, Führerschein Klasse B sollte vorhanden sein, empfehlenswert ist für diese Stelle ein privates Auto


Ja, ich möchte mich auf die Einsatzstelle bewerben.

Bilder


<< zurück