Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e. V.

(Die Einsatzstelle ist besetzt.)

Die Geschäftsstelle vertritt die Interessen der Jäger des Landes Rheinland-Pfalz. Dazu gehören alle administrativen Aufgaben eines Verbandes mit ca. 18.000 Mitgliedern. Der Landesjagdverband ist ein nach § 38 Landesnaturschutzgesetz anerkannter Verband, d.h. dass im Jahr ca. 1.200 Stellungnahmen zu den unterschiedlichsten Eingriffen in Natur und Landschaft zu erstellen sind. In die Geschäftsstelle eingegliedert ist außerdem die Beratungsstelle für Landwirte und Revierinhaber.

Die verschiedenen Aufgaben die der/die Teilnehmer/in hat, erfordern etwas Flexibilität. Ein großer Arbeitsbereich ist das Gelände welches unmittelbar hinter der Geschäftsstelle anschließt. Das ca. 10 Hektar große Vogelschutzgehölz ist ein Naturdenkmal und gehört dem Landesjagdverband. Der/die Teilnehmerin hat die Aufgage dieses Gelände zu betreuen. Hierzu gehören z.B.: die Anpflanzung und Instandhaltung der verschiedenen Wildäcker, die Betreuung der Fasanenschütten, die Pflege der Nistkästen oder diverse Schnittmaßnahmen an den vorhandenen Gehölzen (Praktischer Biotop- und Artenschutz [gesamt 40 %]). Weiterhin muss auch der Bereich um die Geschäftsstelle herum gepflegt werden (Gartenbau/Pflege [gesamt ca. 20%]).

Das Vogelschutzgehölz wird, vor allem in den Sommermonaten von Schulklassen besucht. Der oder die FÖJ`ler/in sollte an diesen Führungen teilnehmen bzw. diese später ganz übernehmen (Umweltbildung [10 %]). Mit der Aktion „Schaffung von Lebensraum“ versucht der Landesjagdverband in deckungsarmen Gegenden (hauptsächlich in Rheinhessen) Flächen aufzukaufen und gestaltet sie durch das Anlegen von Feldholzinseln. Bis heute hat der Landesjagdverband auf ca. 50 ha Feldholzinseln angelegt. Die Pflegemaßnahmen der Feldholzinseln werden z.T. durch den Landesjagdverband durchgeführt. Hier soll der FÖJ`ler mitwirken. Ca. 5 bis 10 mal im Jahr werden neue Feldholzinseln angelegt. Eine Teilnahme an diesen Pflanzaktionen, die hauptsächlich im Frühjahr oder im Herbst stattfinden, ist ebenfalls vorgesehen (Praktischer Arten- und Biotopschutz). Ein weiterer Aufgabenbereich ist die praktische Revierarbeit. Zusammen mit dem Berufsjäger hilft der FÖJ`ler bei dem Bau und der Instandhaltung von Fasanenschütten, oder diversen anderen jagdlichen Einrichtungen (Wildhege/ Artenschutz [gesamt ca. 30%]) Als Ansprechpartner, für Fragen, die das FÖJ betreffen ist Herr Frank Voigtländer vorgesehen. Während der Arbeitszeit ist der hauptamtliche Wildmeister Peter Engel (höchste Qualifikation der Berufsjäger) für die Betreuung zuständig. Die Arbeiten werden i.d.R. zusammen mit einem Berufsjäger (Gesellen) ausgeführt. 

Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz ist nicht in Lage freie Unterkunft und freie Verpflegung zu stellen. Gensingen liegt in der Rheinebene ca. 5 Km südlich von Bingen. Die Kreisstadt Bad Kreuznach ist ca. 10 Km entfernt und die Landeshauptstadt Mainz ca. 30 Km. Infrastrukturell ist eine Anbindung an die A 61 bzw. A 60 (Autobahnkreuz Bingen) gegeben. Gensingen ist mit dem ÖPNV gut zu erreichen. Es besteht eine direkte Busverbindung nach Bad Kreuznach und nach Bingen. Bingen ist mittels der Deutschen Bundesbahn in ca. 20 Minuten von Mainz (Hauptstrecke Mainz-Koblenz-Köln) aus zu erreichen

Der Besitz eines Führerscheins der Klasse B, ist nicht zwangsläufig erforderlich, aber von großem Vorteil, auch während der Arbeitszeit. Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz ist der Zusammenschluss der Jäger des Landes und vertritt entsprechend auch deren Interessen. Deshalb sollte der oder die Bewerber/in der Jagd grundsätzlich positiv, zumindest aber wertfrei, gegenüberstehen.


Die Stelle ist besetzt. Derzeit ist keine Bewerbung möglich.


Zurück

Adressen

Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V.

Frank Voigtländer
Egon-Anheuser Haus
55457 Gensingen
Tel.: 06727-8944-22
Fax: 06727-8944-22
E-Mail: f.voigtlaender(at)ljv-rlp.de