Freiwilligenberichte: Meine Tätigkeiten im DFÖJ

Mein DFÖJ zuhause in Deutschland - gar nicht langweilig

Hier werden Beiträge veröffentlicht von DFÖJler*innen, die sich aufgrund der Corona-Lage vorübergehend im "Home Office" in Deutschland befinden:

Bericht Paula

Hallo, ich bin Paula und habe am 01.09.20 mein Deutsch Französisches Ökologisches Jahr begonnen. Ich arbeite im vegetarischen Restaurant „Shanti“ in Dijon und bin dort größtenteils in der Küche tätig. Aufgrund der Corona-Lage in Frankreich ist meine Einsatzstelle vorübergehend geschlossen, weshalb ich mich dazu entschieden habe, diese Zeit zu Hause, in Mainz zu verbringen.

Seit ich wieder in Mainz bin, habe ich viel zu tun: Mit zwei anderen Freiwilligen, die ebenfalls nach Hause gereist sind, habe ich in den letzten Wochen an einem Projektantrag gearbeitet. Wir planen ein mehrtägiges Projekt, in dem u.a. Workshops über Gärtnerei und regionale und klimafreundliche Ernährung angeboten werden sollen. Die Möglichkeit für solche Projekte bietet das DFJW/OFAJ über das Förderprogramm „Prends ta planète en main“  (https://www.dfjw.org/ausschreibungen/dfjw-projektausschreibung-2021-der-planet-in-deinen-handen.html).

Außerdem hat vergangene Woche mein zweites Seminar online stattgefunden. Von der Vorstellung fünf Tage vor dem Bildschirm zu sitzen, waren die meisten von uns zunächst nicht sonderlich begeistert, trotzdem waren fast alle Teilnehmer*innen im Nachhinein positiv überrascht. Es war schön die anderen Freiwilligen wieder zu sehen, sich auszutauschen und miteinander zu lachen. Unsere Teamerinnen haben das Beste aus der Situation gemacht und es ermöglicht, die Aktivitäten auch online spaßig zu gestalten. Trotz der Distanz konnte man über den Computer die Stimmung der Gruppe wahrnehmen und Kraft tanken für die kommende Zeit.

Ich hoffe es geht euch allen gut zu diesen besonderen Zeiten

Liebe Grüße, Paula :)

Bericht Annette

Hallo, ich bin Annette und bin glücklich, dass ich dieses Jahr trotz allen Corona-Umständen mein DFÖJ/VEFA machen kann. Leider hat mich die 2. Coronawelle wieder zurück nach Deutschland gespült, doch geht mein Freiwilliges Ökologisches Jahr auch Zuhause weiter. Jeden Tag eine gute Tat, um die Welt ein kleines bisschen besser zu hinterlassen, als ich sie vorgefunden habe. Das ist mein Motto für meinen Freiwilligendienst, daher wird mir auch in meinem „Confinement“ zuhause gar nicht langweilig!

Mich beschäftigen momentan besonders die Themen „Upcycling“, „Recyclage“ und „zéro déchet“. Anstatt mein Gehirn aber mit Fakten zu überfüllen, setzte ich mich lieber an die Nähmaschine, verflechte Tetrapacks oder bastle einen upgecycelten Adventskalender und Weihnachtsschmuck. Natürlich bin ich traurig, dass ich zurzeit nicht in Frankreich leben kann, aber „il faut faire avec et essayer de rester positive“! – Außerdem geht es ja, wenn alles gut läuft, bald wieder zurück in meine zweite Wahlheimat. ;)

Da Weihnachten direkt vor der Tür steht, habe ich mir gedacht, eine meiner recycelten Geschenkideen mit Dir zu teilen. Falls alte Blusen oder Hemden in deinem Kleiderschrank nutzlos rumliegen, Du etwas Zeit hast, in Zukunft beim Einkauf mehr Müll vermeiden möchtest und Du gerne (französisches) Baguette verzehrst, ist der „Sac à Pain“ genau das richtige für Dich! 

Hier findest du die bebilderte Anleitung - viel Spaß beim Ausprobieren!

Videoberichte von Freiwilligen

Christina (im Rahmen der Initiative Freiwilliges Internationales Jahr)

Ricarda

FÖJ-Guide "Plastikfrei"

Freiwillige haben einen kleinen FÖJ-Guide zu einem plastikfreierem Leben erstellt. Das Ziel: nach und nach Gebrauchsgegenstände durch plastikfreie Alternativen zu ersetzen, wenn es möglich ist.